Die römisch-katholische Kirche des Hl. Erzengels Michael in Žemaičių Naumiestis wurde 1782 auf Initiative des Gutsherrn Mykolas Ronikeris erbaut.
1790 wurde sie vom Samogitischen Bischof Juozapas Koscia geweiht und erhielt den Namen des Hl. Erzengels Michael zu Ehren des Stifters.
Die Kirche steht auf dem Vanagiai-Hügel (auch Grüner Hügel genannt), der im archäologischen Denkmalregister eingetragen ist.
Es handelt sich um eine Holzkirche in Formen der Volksarchitektur mit neugotischen Elementen. Sie enthält wertvolle religiöse Gemälde und Skulpturen.
Die heutige Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriss mit einem kleinen Turm an der Dachkreuzung.
Im Inneren befinden sich alte Gemälde, eine Orgel, drei Altäre, eine Kanzel, zwei ornamentierte eiserne Kreuze aus dem 19. Jahrhundert und eine hölzerne Kreuzigungsskulptur aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Im Kirchhof steht seit 1890 ein Holzsäulenbildstock mit verziertem Eisenkreuz. Die Kirche besitzt auch drei hölzerne Skulpturen aus dem frühen 20. Jahrhundert: Christus an der Säule, Gekreuzigter Jesus und Jesus von Nazareth.
Im Jahr 2006 erhielt die Pfarrei eine neue Glocke.